17.07.2014

BLUE PORT HAMBURG 2014: Magie der Farbe, Zauber des Hafens

Vom 28. Juli bis 3. August 2014 erlebt die Hansestadt Hamburg bereits zum vierten Mal ihr „blaues Wunder“: Lichtkünstler Michael Batz inszeniert vor und während der diesjährigen Hamburg Cruise Days den BLUE PORT HAMBURG und taucht den Hafen und Hamburgs schönste Sehenswürdigkeiten eine Woche lang in ein magisches blaues Licht. Das offizielles Light Up findet am 28. Juli statt.

Blau: die Farbe des Himmels und der Meere, der unergründbaren Tiefe der Ozeane, aber auch der Weite und Unendlichkeit. Mit dem BLUE PORT HAMBURG verändert der Hafen auch 2014 wieder für einige Tage sein Gesicht – ein stilles Spektakel, das den Blick für die Schönheit von Hafen und Architektur, aber auch für den Wandel dieses Ortes im Laufe der Zeit öffnet.

Schöpfer des BLUE PORT HAMBURG ist der international bekannte Lichtkünstler Michael Batz. Seine preisgekrönten Lichtprojekte und -konzepte waren in Sao Paulo, Shanghai, Salzburg, Florenz, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin zu sehen. Bekannt wurde Michael Batz vor allem durch seine stadtweite Lichtinstallation „Blue Goals“ zur Fußball-WM 2006. Anlässlich der ersten Hamburg Cruise Days 2008 setzte er erstmals sein Konzept des BLUE PORT HAMBURG um, eine einmalige Inszenierung eines pulsierenden Seehafens, die den Hamburger Hafen als Bühne für ein spektakuläres Kunstprojekt nutzt.

Nach über einem Jahr Vorbereitung ist es nun wieder soweit: Am 28. Juli wird Michael Batz beim feierlichen Light Up im Beisein von Hamburger Prominenz aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der Elbphilharmonie auf den symbolischen Knopf drücken und den Hamburger Hafen blau leuchten lassen. Eine Woche lang verbinden sich 120 Terminals, Gebäude, Brücken und Objekte an der Hafenkante zu einem unvergesslichen Gesamtkunstwerk, das am ersten August-Wochenende in die parallel stattfindenden Hamburg Cruise Days mündet.

„Ich erzähle den Hafen mit Licht“, erläutert der Lichtkünstler sein diesjähriges Konzept – und visualisiert damit die Veränderung der maritimen Welt. Dieses Jahr wird er auch alte Seezeichen wie Kegel, Tonnen und Türme in die nächtliche Hafenlandschaft malen: Orientierungsmarken für Seeleute seit Jahrhunderten, die aber immer mehr von moderner Technologie verdrängt werden. „In der neuen Welt orientiert man sich anders, das alles läuft über GPS“, sagt Michael Batz, aber: „Wenn Sie heute durch den Hafen und über die Werften gehen, spüren Sie sie noch, die archaische Wucht der alten Dinge. Es ist wichtig zu begreifen, was sich wandelt, indem man es zeigt.“

„Für die Hafenmetropole und den Kreuzfahrtstandort Hamburg haben der Blue Port Hamburg und die Hamburg Cruise Days eine große Bedeutung“, erklärt Thorsten Kausch, Geschäftsführer des Hamburg Convention Bureau, das städtischer Hauptpartner beider Veranstaltungen ist. „Hier werden die maritime  Identität Hamburgs und die Faszination Kreuzfahrt unmittelbar erlebbar und tragen dazu bei, das positive Bild über Hamburg in der Welt weiter zu festigen.“

Der BLUE PORT HAMBURG: ein aufsehenerregendes Ereignis mit internationaler Strahlkraft für die Stadt, ein sinnliches Erlebnis für die Menschen.

www.blueport-hamburg.de

Das Blaue Wunder: der BLUE PORT HAMBURG in Zahlen

1 Jahr  Vorbereitung

40 Helfende Hände

120 Baustellen (Gebäude, Kaistrecken, Krane, Anleger, Pontons, Barkassen, Fährschiffe, Schlepper, Docks, Betriebsfahrzeuge, Bäume, Brücken etc.)

Showtime: allabendlich von 21.30 bis 1.00 Uhr

12.000 Leuchten

15.000 Meter  Kabelbinder

40 km Kabel

900 Steckdosen

Projektstrecke im Hafen (beidseitig der Elbe):  8,5 km

Höchste Installation: Sendemast des NDR in Moorfleet mit  304 Metern

Baustelle mit den meisten Leuchten: Köhlbrandbrücke (900)