10.08.2011

Hafen Hamburg: Erlebnis und Wirtschaftsfaktor

Der Hafen Hamburg: Das ist ein Wahrzeichen der Stadt, ein Markenzeichen, einer der wichtigstenWirtschaftsfaktoren mit überzeugendem Wachstum. Der Hafen, das ist aber auch Sehnsucht, Faszination und Tradition. Eine dieser Traditionen ist die Kreuzschifffahrt: Eine Vergnügungsreise per Schiff wurde vom einstigen HAPAG-Direktor Albert Ballin erstmals 1891 durchgeführt. Seitdem hat sich diese Branche konsequent entwickelt und mit ihr die entsprechenden Strukturen – auch in Hamburg: Die Stadt zählt heute zu einem der attraktivsten Ziele und Standorte für die Kreuzschifffahrt.

Die Kreuzschifffahrt ist für Hamburg ein Wirtschaftsfaktor von wachsender Bedeutung. Im Jahr 2009 haben 127.000 Passagiere Hamburg besucht, 2010 waren es bereits 246.000 – eine Steigerung um 94 Prozent. An den Terminals in der HafenCity und in Altona konnte Hamburg 2010 insgesamt mehr als 100 Schiffsanläufe verzeichnen, mit Fertigstellung des Terminals in Altona werden es in Zukunft noch mehr werden. Wirtschaft, Hafenwirtschaft, Politik, Verwaltung und Tourismus sind direkt oder indirekt an der Entwicklung und am Erfolg der Kreuzschifffahrt in Hamburg beteiligt.
Die Zahlen sind ein Beweis für die Attraktivität der Stadt Hamburg und ihrer Infrastruktur. Das Symbol für die erfolgreiche Entwicklung der Branche sind die Hamburg Cruise Days, die 2012 zum dritten Mal stattfinden werden. „Die Hamburg Cruise Days 2012 sehe ich als eine erneute Chance, unsere Stadt, ihre Wirtschaft und ihre Kreativität zu präsentieren“, sagt Frank Horch, Wirtschaftssenator der Stadt Hamburg. „Darüber hinaus sind sie ein Fest, das die Faszination der Seefahrt greifbar macht: ein Fest für die Menschen, die in Hamburg leben, für die Passagiere, die wir hier willkommen heißen, und für alle Gäste, die unsere Stadt besuchen. Eine Veranstaltung wie die Hamburg Cruise Days ist Beleg dafür, dass Hamburg noch immer das Tor zur Welt ist: nicht nur für Rohstoffe und Waren, sondern für die Menschen – an Bord und an Land gleichermaßen.“