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Bella Italia reloaded

Wer reist, lernt fremde Länder kennen, deren Kultur, Menschen und Mentalität. Wer mit der Costa Smeralda reist, macht diese Erfahrung schon an Bord: Das neue LNG-Flaggschiff von Costa Crociere ist Italien. Dafür gesorgt hat Adam D. Tihany, einer der angesehensten Architekten der Welt.

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Exklusive Restaurants, noble Hotels und jetzt die Costa Smeralda: Adam D. Tihany ist ein gefragter Mann – und ein weitgereister. Die exquisiten Inneneinrichtungen des Architekten sind in der ganzen Welt zu bestaunen: im Mandarin Oriental Manhattan, dem Aleph Hotel in Rom, im The Beverly Hills Hotel, im China World Summit Wing in Peking und an vielen weiteren Orten.

„Italy’s finest“, das Beste Italiens, lautete sein Motto für die Gestaltung der Costa Smeralda. „Wo alles nach einem Traum schmeckt und die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Ein Fleckchen Erde, auf dem Stil der König und Schönheit die Königin ist. Das ist für mich das Beste Italiens“, erklärt er dazu. Italien nimmt auch einen wichtigen Teil in Tihanys Leben ein: Der Kosmopolit wurde in Rumänien geboren, verbrachte seine Kindheit in Israel und ging dann nach Mailand, um Architektur zu studieren. Heute leitet er in New York sein eigenes Designstudio.

Tihanys Handschrift zu erkennen, das ist eher Eingeweihten vorbehalten: Sich nicht zu wiederholen zählt nämlich ebenso zu seinen Prinzipien, wie sich komplett auf den Ort einzulassen, den er gerade gestaltet. So verschieden diese Orte, so unterschiedlich deren Designs. Und was das Marketing heute „Storytelling“ nennt, beherrscht Tihany schon lange in Perfektion: Seine Interieurs erzählen Geschichten.

Die Costa Smeralda ist der Beweis dafür. Wer auf dem Schiff reist, begibt sich auf eine Reise nach Italien. Die Decks tragen die Namen der schönsten Städte des Landes und sind entsprechend gestaltet; der Weg vom Aufzug bis in die eigene Kabine hinein – er wird zum Spaziergang durch die Stadt.

Kreativdirektor für die Costa Smeralda zu sein, berichtet Tihany, bedeute all die angenehmen Sachen machen zu dürfen, „the fun stuff“ eben. Er hat den Stil für das Schiff kreiert und wählte dann die Designer und Partner aus, die bei der Gestaltung mitmachen sollten: Partner Ship Design aus Hamburg, Rockwell and Jeffrey Beers aus New York und Dordoni Architetti aus Mailand.

Zeitlos modernes Interior Design und große italienische Marken: So, wie die Passagiere der Costa Smeralda reisen, würde manch einer sicher gern wohnen.

Die Stoffe und grafischen Elemente variieren von Deck zu Deck und von Stadt zu Stadt. Das Ziel: die Vielfalt des Landes mit seinen geografischen, künstlerischen und kulturellen Eigenheiten darzustellen – und jeden Raum einzigartig gestalten.

Ein gläsernes Siebdruckfenster zum Bad lässt dort Tageslicht einfallen: Das lässt den Raum größer wirken. Das Glas lässt sich auch verdunkeln.

Originaldesign aus Italien war für Adam D. Tihany bei der Ausstattung unerlässlich „Ich habe 15 namhafte italienische Firmen im Einrichtungsbereich kontaktiert, um unserem Team das Beste des „Made in Italy“ zur Verfügung zu stellen. Üblicherweise dauert es zwischen drei und sechs Monaten, bis man von diesen großen Unternehmen eine Antwort bekommt, und die ist dann häufig negativ. Aber hier haben sich alle innerhalb von drei Tagen zurückgemeldet, und alle Antworten waren positiv.“ Ein Erklärung hat Tihany auch parat: Es gehe um mehr als ein außergewöhnliches Schiff. „Es geht darum, mit Costa zusammen den italienischen Nationalstolz wieder zu beleben. Und daran wollen alle teilhaben.“

Stolz dürften die Italiener in der Tat sein: Architektur und Möbeldesign, Mode und Textilien, Fahrzeuggestaltung und Tischkultur, das sind nur einige Bereiche, in denen Italien eine lange Designtradition vorweisen kann. Dass sie bis heute lebendig ist, zeigt sich nicht nur auf Möbelmessen und in Autosalons, sondern auch im Alltag der Menschen. Von der Vespa bis zum Espressokocher: Italienische Designklassiker sind allgegenwärtig.

Das erste Designmuseum an Bord eines Kreuzfahrtschiffs überhaupt zu gestalten, hat sich der Meister denn auch nicht nehmen lassen. Begleitet von Kurator Matteo Vercelloni, Professor für Designgeschichte am Polytechnikum Mailand, entwickelte Adam D. Tihany Co.De – die Costa Design Collection. Italienische Lebensart und italienische  Gestaltung präsentieren sich hier in allen Facetten: Möbel, Mode, Transport, Erinnerungsstücke. Hier ist zu sehen, warum Design “Made in Italy” Weltruhm erlangte. Der Clou dabei: 85% aller Ausstellungstücke werden noch immer produziert, darunter Produkte aus den 50er Jahren, aber auch ein Superga Tennisschuh aus dem Jahr 1925. Nicht minder spektakulär als die Sammlung ist auch die Besucherführung: Ein illuminierter Tunnel aus Edelstahl und offene ringförmige Strukturen erlauben, die Ausstellung im eigenen Takt zu entdecken.

Ein Schiff als Erlebnis, das auf Schritt und Tritt mit Geschichte und Geschichten überrascht; ein Ort, an dem Passagiere bei jedem Spaziergang neue Facetten italienischer Lebensart entdecken und genießen können: Das ist die Costa Smeralda. Kreativdirektor Adam D. Tihany hat dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen. Er wendet sich gerade neuen Herausforderungen zu. Eine davon: ein weiteres Schiff für Costa Kreuzfahrten.

Von Pinocchio bis zum Bianchi-Rad, von Ferré bis Armani: Das Museum widmet sich klassischem italienischem Design. Neben vielen Originalen gibt es ein 12 Meter langes Diorama und viele multimedial aufbereitete Inhalte.

Die in der Werft Meyer Turku gebaute Costa Smeralda: Im Oktober 2019 wird das erste mit Flüssigerdgas betriebene Kreuzfahrtschiff von Costa Crociere in den Dienst gestellt – und am 21. Oktober als erstes LNG-Schiff überhaupt im Hamburger Hafen anlegen.

Dolce vita hautnah: Die Piazza del Colosseo erstreckt sich über drei Ebenen der Costa Smeralda – jede bietet eigene, unverwechselbare Erlebnisse und Genüsse.

Italienisches Lebensgefühlt: Die Freitreppe der Piazza di Spagna am Heck des Schiffs erinnert mit ihrer Form an die Wellen des Meeres.

Genau die richtige Farbe zum Getränk: ein Blick in die Aperol-Bar.

Adam D. Tihany wurde 1948 in Targa Mures, einer rumänischen Kleinstadt in Transsylvanien, geboren. Die Eltern wanderten 1950 mit ihm nach Israel aus, er wuchs in Jerusalem auf, ging zum Studium der Architektur nach Mailand. Dass sein Schwerpunkt auf den Bereichen Restaurant und Hotel liegt, war eher Zufall – wer als Architekt arbeiten und überleben wollte, hatte keine große Wahl. 1975 ging Tihany nach New York, seit 1978 betreibt er dort sein eigenes Studio. Dank seiner Kreativität an Bord zählt der Condé Nast Traveller ihn zu den, „15 Celebrities Changing the Way We Cruise Today“ – zu einer der 15 Berühmtheiten, die die Kreuzfahrt verändert haben.

Alle Bilder © Costa Cruises